Umzugsauto korrekt beladen
Wer kennt das nicht: Am liebsten würde man den Umzug schnellstmöglich hinter sich bringen, also einfach Tür auf und rein mit dem Umzugsgut ins Umzugsauto? Besser nicht. Nicht nur, dass jede Menge Platz verschwendet wird. Ein falsch beladenes Umzugsauto kann sich auch zum Sicherheitsrisiko für das geladene Gut, aber auch für die Personen im Wagen entwickeln.
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Vorbereitungen schützen Ihr Umzugsgut im Umzugsauto
Empfindliche Möbel bekommen beim Transport leicht den ein oder anderen Kratzer ab. Legen Sie das Umzugsauto deshalb mit Decken oder Luftfolsterfolie aus. Die Möbel selbst sollten ebenfalls gut verpackt werden. Geheimtipp gegen sich verselbständigende Schubladen und Schranktüren: einfach mit Frischhaltefolie umwickeln. Sie haftet von selbst und hinterlässt keine Klebespuren.
Pflanzenkübel am besten in einen Sack stecken; so kann eventuell herausfallende Erde keine anderen Möbelstücke beschmutzen.
Bestimmen Sie in der Vorbereitungsphase außerdem einen möglichst erfahrenen Umzugshelfer, der nur dafür zuständig ist, das Umzugsauto zu bestücken und dabei auf Reihenfolge und gleichmäßige Gewichtsverteilung achtet.
Umzugsauto beladen – auf die richtige Reihenfolge kommt es an
Gepolter bei der Fahrt mit dem Umzugsauto deutet auf eine falsche Beladung hin. Ein möglicher Fehler: Der Umzugswagen ist bis oben hin vollgestopft, ohne dass die Grundfläche vollständig ausgenutzt wäre. So machen Sie es richtig:
- Nutzen Sie die Rückwand des Wagens dazu, große und schwere Umzugskartons in Längsrichtung zu stapeln. Leichtere Kartons bzw. Kartons mit zerbrechlichem Inhalt in gleicher Größe kommen oben drauf.
- An den Seitenwänden werden flache Teile wie Spiegel oder Tischplatten aufgereiht. Diese müssen mit Gurten – zu bestellen z.B. in speziellen Umzugs-Shops - festgebunden werden.
- Nun kommen kleinere Umzugskartons sowie kleinere Möbel ins Umzugsauto, dann große bzw. hohe Möbelstücke. Stellen Sie große Schrankteile Front an Front bzw. Rückwand an Rückwand auf und sichern Sie diese zusätzlich mit Gurten ab.
- Hängende oder hohe Möbel am besten auf dem Kopf transportieren – beim Transport entstandene Kratzer sind dann nach der Montage nicht sichtbar.
- Große Geräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine werden ganz zuletzt eingeladen. Genauso, wie die Werkzeugkiste; so ist sie schnell zur Hand, wenn das Umzugsauto ausgeladen ist und es an den Wiederaufbau der Möbel geht.
- Lücken zwischen Umzugskartons und Möbeln sind leider unvermeidbar. Sie müssen aber keine Platzräuber sein. Füllen Sie die Zwischenräume im Umzugsauto mit Decken, Kissen, Bettzeug etc., die damit gleichzeitig eine Pufferfunktion erfüllen. Auch kleine Möbel eigenen sich zum Dazwischen-stellen.
- Empfindliche Pflanzen sollten am besten separat im PKW transportiert werden.
Be- und Ausladen mit Bequemlichkeitsfaktor: Wer ein Umzugsunternehmen mit dem Umzug beauftragt, braucht sich um das Umzugsauto und die entsprechende Be- und Entladung gar nicht zu kümmern.
